Vortrag bei mobilität querdenken in Nürnberg

Am 22. Oktober habe ich auf der Konferenz „mobilität querdenken“ in Nürnberg unter dem Titel „Platz da! Mobilität braucht Raum!“ einen Vortrag über Mobilität aus Perspektive der Stadtplanung gehalten. Ziel war es, die Interdependenzen zwischen dem Erfolg neuer Mobilitätstechnologien und der Gestaltung des urbanen Raums darzustellen.

Denn entgegen der Annahme, dass zukünftige Technologien alleine den Verkehrsfluss, die Emissionen und die Verfügbarkeit von Parkraum verbessern werden, beobachten wir im urbanen Kontext immer wieder, dass das Potential von neuen Technologien ins Negative verkehrt wird – wenn die räumliche Infrastruktur nicht entsprechend darauf vorbereitet ist.

Anhand von aktuellen und zukünftigen Situationen habe ich im Vortrag dargestellt, mit welchen Problemen Mobilität im Stadtraum konfrontiert ist. Derzeit können nur wenige Städte von sich behaupten, diese Probleme aktiv anzugehen.

Städte müssen sich heute schon auf neue Mobilitäts-Use Cases vorbereiten und die dazu passende Infrastruktur gestalten.

Anhand von 2 Best-Practice Beispielen aus Seattle und Toronto zeigte ich, in welche Stoßrichtungen wir heute schon denken müssen, welche Rolle dabei Flexibilität spielt, und warum Mobilität ohne Kooperationen in Zukunft nicht möglich ist.

Vielen Dank für die Einladung, als Speakerin bei diesem spannenden Format aufzutreten. In einem Kurzinterview von Bayern Innovativ, habe ich im Vorfeld hier ein paar Fragen zum Thema beantwortet.

Titelbild: Bayern Innovativ, Stocksy©Lauren Naefe

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